dievoggis
10.09.2005, 11:58
Servus Freunde :chapeau: ,
sind wieder gut zu Hause gelandet nach 4 1/2 Wochen Griechenland.
Es war super :chapeau: :cool: .
Am 08/08 ist unsere Fähre um 13:30 von Ancona abgefahren. Wir haben das Superfast Megaangebot für 349 € + 100 € für den Hänger nach Patras Hin und Zurück genutzt. Super Fähre, super Kabine und ungewohnt freundliches Personal. Für die Fahrt von München nach Ancona haben wir etwa 12 Stunden (zurück ging es dann in 8 Stunden) mit Pausen gebraucht.
Greichenland empfing uns (wie fast immer ) mit herrlichem Sonnenschein und 35 Grad.
Unser erster Weg führte uns zum Campingplatz Palouki in der Nähe von Amaliada. Dort bekamen wir für unseren Bus und unser Vorzelt einen schönen Schattenplatz und haben uns dort zwei Tage an die griechische Sonne und das wunderbare Meer gewöhnt. Ich wollte von dort eigentlich eine Schlauchboottour auf die Insel Zakynthos machen. Die rauhe See machte mir einen Strich durch die Rechnung, riskieren wollte ich nichts.
Am dritten Tag sind wir nach Olympia. Die Besuchermassen und die Hitze haben den Besuch dort auf drei Stunden reduziert. Uns zog es wieder ans herrliche Meer. Schön langsam mit einigen Badepausen und einer Übernachtung in der wunderschönen Hafenstadt Pilos sind wir schließlich in Finikounda bei unseren griechischen und deutschen Freunden auf dem Campingplatz Ammos angekommen.
Es herrschte dort der gewohnte Trubel, aber wir bekamen einen wunderschön romantischen Stellplatz direkt am Strand (ca. 100 Meter vom Meer). Dazwischen nur noch etwa 10 Meter breit und uns vor dem Südwind schützend, Bambus.
Nach dem üblichen "wohnlichmachen" haben wir das Boot in der prallen Mittagssonne aufgebaut. Dabei hab ich mir einen "schönen" Sonnenbrand am Rücken geholt.
Das Boot hatte die lange Anreise gut überstanden. Ich hatte auch kein wichtiges Teil zu Hause liegen lassen. Der Aufbau hat etwa 3 Stunden gedauert. (Warum brauch ich eigentlich im Süden immer viel länger wie zu Hause :cognemur: ?). Die Boje hab ich ca. 30 Meter vom Strand weg (Wassertiefe etwa 2,5 Meter ) gesetzt. Als Anker benutzte ich einen 9Kg Danfort. Die Kettenlänge beträgt 15 Meter. 5 Meter nach dem Danfort hab ich noch 3 große Steine an die Kette gebunden. Jeden Abend hab ich die Kette mit einem Vorhäneschloß mit dem Boot verbunden um es zumindest für "Gelegenheitsfahrern und -dieben" zu schützen.
Das Ganze hat dreieinhalb Wochen (auch bei Sturm bis Windstärke 8 und Seegang von 1,5 Metern) problemlos gehalten.
Nach dreieinhalb Wochen im Wasser hatte das Zodiac keinen Algenbewuchs. Allerdings reinigte ich das "Unterwasserschiff" jede Woche mit einen Lappen. Die Fahrleistung lies während dieser Zeit nicht nach. Der Motor lief gut wie nie zuvor. Mein 30 PS Johnson lief bei etwas "angerauhter" See , mit vollem Gerödel (Tank,Ersatzkanister,4Schwimmwesten, Reperaturset, Erste Hilfe Kasten,Signalraketen, diverse Schnüre und mir) ohne Wind laut GPS 49,1 Kmh.
Bei Touren betrug unsere "Reisegeschwindigkeit 32-35 kmh, falls die See nicht zu rauh war.
Der Verbrauch lag im Durchschnitt bei etwa 5-6 Litern in der Stunde (Wasserski/ Tube und Touren). Verfahren haben wir etwa 250 Liter Sprit. Reine Fahrzeit etwa 40-50 Stunden. Leider sind dei Benzinpreise in Griechenland auch dramatisch gestigen. Letztes Jahr zahlte ich noch etwa 85 Cent pro Liter, heuer waren es bereits 110 Cent.
Der Motor lief die ganze Zeit über einwandfrei, sprang nach max. 3 mal Ziehen an. Dies führ ich auf die hervorragende Wartung durch Hr. Geis von Wassersport Weise in München zurück.
Unsere Touren führten uns zu den Inseln in der Umgebung (im Umkreis von etwa 20 Kilometern). Dort badeten wir an einsamen, weißen Sandstränden mit türkisfarbenem Meer, tauchten an Felsenklippen nach versunkenen Sarkophagen oder beobachteten Delfine bei ihren Spielen.
Mein "Highliht" aber war der Besuch der unbewohnten Insel Sapienza. Dort unternahmen wir (ich) 5 mal stundenlange Wanderungen und beobachteten Mufflons, Fasane, ausgewilderte Bergziegen und ein Adlerpaar.
Gepaart mit der dort herrschenden Einsamkeit, der intakten Natur den unvergeßlichen Blicken von den Höhenrücken der Berge auf´s Meer ein echter Traum.
Einen Wermutstropfen gab es doch: Augenscheinlich hat sich die Wasserqualität wohl leider verschlechtert. Die Unterwasserwelt ist meiner Meinung nach nicht mehr so artenreich wie noch vor ein paar Jahren.
Die Tage vergingen viel zu schnell mit Baden, Boot fahren, gutem Essen.
Vor allem unsere beiden Jungs haben sich "sauwohl" gefühlt. Gesehen haben wir sie max. 3 mal für eine halbe Stund zum Essen am Tag, ansonsten waren sie mit Freunden unterwegs. Wichtig, denn, wenn die Kinder sich wohl fühlen haben die Eltern Urlaub. Und den haben wir dann auch total genossen.
4 Wochen Sonnenschein neigten sich dem Ende zu.
Die problemlose/streßfreie Heimfahrt rundete diesen tollen Urlaub ab.
Gruß Peter
sind wieder gut zu Hause gelandet nach 4 1/2 Wochen Griechenland.
Es war super :chapeau: :cool: .
Am 08/08 ist unsere Fähre um 13:30 von Ancona abgefahren. Wir haben das Superfast Megaangebot für 349 € + 100 € für den Hänger nach Patras Hin und Zurück genutzt. Super Fähre, super Kabine und ungewohnt freundliches Personal. Für die Fahrt von München nach Ancona haben wir etwa 12 Stunden (zurück ging es dann in 8 Stunden) mit Pausen gebraucht.
Greichenland empfing uns (wie fast immer ) mit herrlichem Sonnenschein und 35 Grad.
Unser erster Weg führte uns zum Campingplatz Palouki in der Nähe von Amaliada. Dort bekamen wir für unseren Bus und unser Vorzelt einen schönen Schattenplatz und haben uns dort zwei Tage an die griechische Sonne und das wunderbare Meer gewöhnt. Ich wollte von dort eigentlich eine Schlauchboottour auf die Insel Zakynthos machen. Die rauhe See machte mir einen Strich durch die Rechnung, riskieren wollte ich nichts.
Am dritten Tag sind wir nach Olympia. Die Besuchermassen und die Hitze haben den Besuch dort auf drei Stunden reduziert. Uns zog es wieder ans herrliche Meer. Schön langsam mit einigen Badepausen und einer Übernachtung in der wunderschönen Hafenstadt Pilos sind wir schließlich in Finikounda bei unseren griechischen und deutschen Freunden auf dem Campingplatz Ammos angekommen.
Es herrschte dort der gewohnte Trubel, aber wir bekamen einen wunderschön romantischen Stellplatz direkt am Strand (ca. 100 Meter vom Meer). Dazwischen nur noch etwa 10 Meter breit und uns vor dem Südwind schützend, Bambus.
Nach dem üblichen "wohnlichmachen" haben wir das Boot in der prallen Mittagssonne aufgebaut. Dabei hab ich mir einen "schönen" Sonnenbrand am Rücken geholt.
Das Boot hatte die lange Anreise gut überstanden. Ich hatte auch kein wichtiges Teil zu Hause liegen lassen. Der Aufbau hat etwa 3 Stunden gedauert. (Warum brauch ich eigentlich im Süden immer viel länger wie zu Hause :cognemur: ?). Die Boje hab ich ca. 30 Meter vom Strand weg (Wassertiefe etwa 2,5 Meter ) gesetzt. Als Anker benutzte ich einen 9Kg Danfort. Die Kettenlänge beträgt 15 Meter. 5 Meter nach dem Danfort hab ich noch 3 große Steine an die Kette gebunden. Jeden Abend hab ich die Kette mit einem Vorhäneschloß mit dem Boot verbunden um es zumindest für "Gelegenheitsfahrern und -dieben" zu schützen.
Das Ganze hat dreieinhalb Wochen (auch bei Sturm bis Windstärke 8 und Seegang von 1,5 Metern) problemlos gehalten.
Nach dreieinhalb Wochen im Wasser hatte das Zodiac keinen Algenbewuchs. Allerdings reinigte ich das "Unterwasserschiff" jede Woche mit einen Lappen. Die Fahrleistung lies während dieser Zeit nicht nach. Der Motor lief gut wie nie zuvor. Mein 30 PS Johnson lief bei etwas "angerauhter" See , mit vollem Gerödel (Tank,Ersatzkanister,4Schwimmwesten, Reperaturset, Erste Hilfe Kasten,Signalraketen, diverse Schnüre und mir) ohne Wind laut GPS 49,1 Kmh.
Bei Touren betrug unsere "Reisegeschwindigkeit 32-35 kmh, falls die See nicht zu rauh war.
Der Verbrauch lag im Durchschnitt bei etwa 5-6 Litern in der Stunde (Wasserski/ Tube und Touren). Verfahren haben wir etwa 250 Liter Sprit. Reine Fahrzeit etwa 40-50 Stunden. Leider sind dei Benzinpreise in Griechenland auch dramatisch gestigen. Letztes Jahr zahlte ich noch etwa 85 Cent pro Liter, heuer waren es bereits 110 Cent.
Der Motor lief die ganze Zeit über einwandfrei, sprang nach max. 3 mal Ziehen an. Dies führ ich auf die hervorragende Wartung durch Hr. Geis von Wassersport Weise in München zurück.
Unsere Touren führten uns zu den Inseln in der Umgebung (im Umkreis von etwa 20 Kilometern). Dort badeten wir an einsamen, weißen Sandstränden mit türkisfarbenem Meer, tauchten an Felsenklippen nach versunkenen Sarkophagen oder beobachteten Delfine bei ihren Spielen.
Mein "Highliht" aber war der Besuch der unbewohnten Insel Sapienza. Dort unternahmen wir (ich) 5 mal stundenlange Wanderungen und beobachteten Mufflons, Fasane, ausgewilderte Bergziegen und ein Adlerpaar.
Gepaart mit der dort herrschenden Einsamkeit, der intakten Natur den unvergeßlichen Blicken von den Höhenrücken der Berge auf´s Meer ein echter Traum.
Einen Wermutstropfen gab es doch: Augenscheinlich hat sich die Wasserqualität wohl leider verschlechtert. Die Unterwasserwelt ist meiner Meinung nach nicht mehr so artenreich wie noch vor ein paar Jahren.
Die Tage vergingen viel zu schnell mit Baden, Boot fahren, gutem Essen.
Vor allem unsere beiden Jungs haben sich "sauwohl" gefühlt. Gesehen haben wir sie max. 3 mal für eine halbe Stund zum Essen am Tag, ansonsten waren sie mit Freunden unterwegs. Wichtig, denn, wenn die Kinder sich wohl fühlen haben die Eltern Urlaub. Und den haben wir dann auch total genossen.
4 Wochen Sonnenschein neigten sich dem Ende zu.
Die problemlose/streßfreie Heimfahrt rundete diesen tollen Urlaub ab.
Gruß Peter